Freiberger (Pferd)

Nori

Hal­lo, ich bin Nori, ein junger Freiberg­er aus der Schweiz. Ich liebe es, über die Wiese zu galop­pieren, meine Mähne im Wind flat­tern zu lassen und mich im Gras zu wälzen. Auf der Kop­pel habe ich viel Platz zum Ren­nen und Toben. Heim­lich träume ich davon, ein Ein­horn zu sein – mit einem sil­ber­nen Horn auf der Stirn. Dann wäre ich etwas ganz Beson­deres. Aber weisst du was? Auch so bin ich schon ziem­lich toll.
Freiberg­er-Pferde wie ich sind kräftig, fre­undlich und sehr geduldig. Früher haben wir Bauern beim Arbeit­en geholfen, zum Beispiel beim Pflü­gen oder beim Ziehen von schw­eren Wagen. Heute wer­den wir oft als Reitpferde gebraucht oder ziehen gemütlich Kutschen durch die Land­schaft. Viele sagen, wir sind per­fek­te Fam­i­lienpferde – weil wir so ruhig und gerne mit Men­schen zusam­men sind.
Ich mag es, wenn du mich stre­ichelst oder mir eine Karotte gib­st. Bürsten finde ich super – das kitzelt ein biss­chen und macht mein Fell ganz weich. Wenn du willst, kannst du mir auch etwas erzählen. Ich höre aufmerk­sam zu, spitze meine Ohren und merke mir sog­ar deine Stimme.

Schlauberg­er­wis­sen für Tier­ex­perten

  • Freiberg­er sind die einzige ursprüngliche Pfer­derasse der Schweiz. Sie stam­men aus dem Jura und sind an das Leben in den Bergen gut angepasst.
  • Obwohl sie kräftig gebaut sind, kön­nen Freiberg­er sehr geschickt und wendig sein – das macht sie ide­al für Aus­ritte in unwegsamem Gelände.
  • Pferde schlafen oft im Ste­hen, aber für richtig tiefen Schlaf leg­en sie sich auch mal hin – dann fühlen sie sich beson­ders sich­er.
  • Pferde hören sehr gut und kön­nen ihre Ohren unab­hängig voneinan­der bewe­gen – so merken sie sofort, aus welch­er Rich­tung ein Geräusch kommt.
  • Ein junges Pferd nen­nt man Fohlen. Wenn es aus­gewach­sen ist, wird es je nach Geschlecht Stute oder Hengst genan­nt – bei kas­tri­erten Heng­sten spricht man von einem Wal­lach.
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Warum dieses Kindermalbuch entstanden ist

Ich bin Vater von zwei kleinen Kindern – und wie viele Eltern wünsche ich mir, dass sie die Welt mit offenen Augen entdecken. Besonders wichtig ist mir, dass sie Tiere und Natur nicht nur aus Zeichentrickfilmen oder Fantasiewelten kennen, sondern auch in ihrer echten Vielfalt erleben – und benennen – können.

Ein Schlüsselmoment für mich war ein Zoobesuch mit der Familie. Neben uns stand ein Kind, das seine Grosseltern fragte, warum der Elefant den es sah nicht blau sei – so wie es ihn aus den Büchern kannte.

So entstand die Idee für das Kindermalbuch «Tiere der Schweiz» – ein Projekt, das Kindern hilft, die heimische Tierwelt kennenzulernen. Ganz bewusst verzichte ich bei den Zeichnungen auf stark verniedlichte oder abstrakte Darstellungen. Stattdessen zeigt das Kindermalbuch ich die Tiere in möglichst realitätsnaher Form – liebevoll und möglichst naturgetreu von Hand illustriert.

Da ein Kindermalbuch mit 20 Seiten bei weitem nicht die ganze Vielfalt der Schweizer Tierwelt abbilden kann, wurden auf dieser Website viele weitere Ausmalbilder ergänzt. Dieser wachsende Fundus, wird laufend erweitert, damit von den Kindern immer mehr Tiere entdeckt, ausgemalt und kennengelernt werden können.

Ich freue mich sehr, wenn das Malbuch seinen Weg in kleine Kinderhände findet – und vielleicht auch bei anderen ein kleines Staunen über die Vielfalt vor der eigenen Haustür auslöst.

Dominic Stöckli
Illustrator und Entwickler
des Kindermalbuchs «Tiere der Schweiz»

Was ist das Kindermalbuch «Tiere der Schweiz»?

Unser Kindermalbuch «Tiere der Schweiz» lädt Kinder auf eine kreative Entdeckungsreise durch die heimische Tierwelt ein. Auf 16 Innenseiten stellen wir Tiere vor, die in der Schweiz leben – von bekannten Waldbewohnern bis hin zu typischen Schweizer Rassentieren wie dem Freiberger, dem Appenzeller Sennenhund oder der Gämsfarbigen Gebirgsziege. Jede Doppelseite enthält ein liebevoll von Hand gezeichnetes Ausmalbild, einen einfach geschriebenen Text zum Tier und ein farbig ausgemaltes Beispielbild zur Orientierung.
Hallo, ich bin Mimi eine Schweizer Feh – das ist eine Schweizer Kaninchenrasse. Unser Fell ist ganz besonders: weich wie Wolle und in einem feinen Grau, das fast ein bisschen silbern schimmert. In einer geschützen Höhle fühle ich mich wohl. Denn anders als Feldhasen werden wir ohne Fell und blind geboren und brauchen ein Nest, um gross zu werden.
Hallo, ich bin Bläss, ein Appenzeller Sennenhund! Ich komme aus der Schweiz und bin auf Bauernhöfen gross geworden. Dort helfe ich mit – schon seit vielen, vielen Jahren. Ich treibe die Kühe auf die Weide, passe auf das Haus auf und belle, wenn jemand kommt. So wissen alle: Bläss ist da!
Die Tiernamen sind kindgerecht und individuell gewählt, um eine emotionale Verbindung zu schaffen. Für die Kleinsten ab etwa 6 Monaten bietet das Malbuch spannende Vorlesemomente – insbesondere dank der gereimten Einleitung und der einfachen Tiertexte, die zum Zuhören und Staunen einladen. Ältere Kinder entdecken zusätzlich die Freude am Ausmalen der Tiere und können sich kreativ mit den Motiven beschäftigen. So entsteht ein vielseitiges Buch, das auf verschiedenen Entwicklungsstufen anspricht und gemeinsam erlebt werden kann.
 
Ein Malbuch, das Kreativität fördert, Wissen vermittelt und Freude schenkt.

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